Sonntag, 22. Februar 2009

wort zum sonntag.....

"..... zu aller zeit betend mit allem gebet und flehen in dem geist, und hierzu wachend in allem anhalten und flehen für alle heiligen....."

epheser 6.18


..... jeder mensch darf im gebet mit Gott reden.....
..... das ist für kinder gottes ein grosses vorrecht.....
..... durch das gebet drücken wir einerseits unsere abhängigkeit von ihm aus; andererseits zeigen wir damit, dass wir jemanden haben, mit dem wir alles, was wir erleben und was uns beschäftigt, besprechen können.....
..... und unser Gott und Vater interessiert sich für uns und unsere anliegen.....
..... wer wenig betet, deutet damit an, dass er Gott und seine hilfe kaum braucht.....

..... flehen ist ein gesteigertes rufen zu Gott.....
..... wenn besondere umstände eintreten, dann beten wir intensiver.....
..... wir flehen zu unserem Gott, ohne ihm dabei etwas "abringen" zu wollen.....
..... die bibel zeigt uns manche beispiele von gläubigen menschen, die zu Gott gefleht haben.....
.....mose zum beispiel tat es für das volk und für sich selbst.....:
"..... mose flehte für das volk....." (4.mose 21.7).....
..... in 5.mose 3.23-25 flehte er für sich zu dem Herrn und bat ihn.....:
"..... lass mich doch hinüberziehen und das gute land sehen.....".....
..... Gott konnte ihm diese bitte jedoch nicht gewähren.....

..... bei jakob und hanna sehen wir ein flehen unter tränen.....:
"..... er weinte und flehte zu Ihm....." (hosea 12.5).....
"..... sie betete zu dem Herrn und weinte sehr....." (1.samuel 1.10).....
..... auch der apostel paulus hat wegen des dorns im fleische drei mal zum Herrn gefleht.....

..... es gibt also besondere notzeiten, in denen das gebet zu einem flehen wird.....
..... ein solch intensives rufen kommt sowohl aus dem innern des herzens als auch aus der not des gläubigen.....
..... und Gott sieht unsere besondere not, auch wenn Er nicht immer nach unseren vorstellungen antwortet.....

 

Kommentare:

  1. Ich will dir mit folgendem Kommentar weder auf die Füsse noch sonst wo drauf stehen, nimm's mir nicht übel, ok?

    ..... durch das gebet drücken wir einerseits unsere abhängigkeit von ihm aus

    --> Warum sollte ich von irgendjemandem abhängig sein? Will ich nicht, werd ich nie sein. Schon gar nicht von jemandem den es gar nicht gibt/geben kann.

    Das ist mein Hauptproblem mit Religion dieses künstliche wir sind nichts, abhängig und schuldig.

    Mich schüttelt's beim blossen Gedanken.

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  2. ..... will dir auch ned auf die füsse treten, Liv.....

    ..... deinen ausführungen entnehme ich, dass du sich eher zu den agnostikern, den nicht-gläubigen zählst.....
    ..... ebenso kann ich entnehmen, dass du, sofern du welche gemacht hast, wenig bis gar keine tiefer gehenden erfahrungen mit dem christlichen glauben erlebt hast, oder dass du dich (noch) nicht eingehender damit beschäftigt hast .....

    ..... verbleiben wir doch so, dass ich dich dein nicht-glaubens-bekenntnis leben lasse, im gegenzug dass du mir meinen glauben lässt.....?

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  3. Keine Sorge, ich lasse dir deinen Glauben, ich habe da kein Problem damit.

    Aber ich habe mich intensiv damit beschäftigt, so viel kann ich dir sagen, danach hab ich mich entschlossen, dass es nichts für mich ist.

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